Zugang zu BAB und BAFöG für Flüchtlinge verbessert

Bisher konnten ausländische junge Menschen erst nach 4 Jahren Aufenthalt in Deutschland einen Antrag auf Förderung durch BAB oder BAföG stellen, sofern Sie zuvor einen Aufenthaltstitel erlangt haben. Dieses führte dazu, dass viele Flüchtlinge und Ausländer erst nach 4 oder mehr Jahren in Deutschland in den Ausbildungsmarkt integriert werden konnten.


Neuerungen:
Das Bundeskabinett hat am 12. August 2015 beschlossen, die Mindestaufenthaltsdauer auf 15 Mo­nate zu verkürzen und auch geduldete Ausländer mit in die Förderung aufzunehmen.
Nach dem Ablauf der 15-monatigen Wartefrist können für geduldete Ausländer Anträge auf BAB oder BAföG für eine Unterbringung im Jugendwohnen gestellt werden, sofern die weiteren Voraus­setzungen für die Aufnahme einer Ausbildung erfüllt sind. Darüber hinaus können auch die weiteren Instrumente des SGB III wie ausbildungsbegleitende Hilfen oder die assistierte Ausbildung beantragt werden.

Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Regelfinanzierung im SGB III.(entnommen aus KJS News)